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Gemeinde Oststeinbek

PV-Anlage Rathaus

Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Erweiterungsneubaus des Rathauses Oststeinbek.

Auf dem Dach des Erweiterungsneubaus des Rathauses Oststeinbek ist im Jahr 2024 eine Photovoltaikanlage mit 67 Modulen installiert worden. Damit nutzt die Gemeinde eine geeignete Dachfläche, um einen Teil des im Rathaus benötigten Stroms selbst zu erzeugen. 

Das Rathaus bietet dafür besonders gute Voraussetzungen: Durch die dort stattfindenden Bürotätigkeiten besteht insbesondere tagsüber ein kontinuierlicher Strombedarf – also genau zu der Zeit, in der die Photovoltaikanlage Strom erzeugt. Die gute Ausrichtung des Daches und die geringe Verschattung sorgen zusätzlich für günstige Bedingungen.

Der erzeugte Solarstrom wird überwiegend direkt im Rathaus verbraucht. Nach den Berechnungen kann dadurch die Eigenverbrauchsquote rund 85% erreichen. Gleichzeitig kann der Strombezug des Rathauses aus dem öffentlichen Stromnetz um bis zu 34% reduziert werden.

Auch die Umstellung der Wärmeversorgung trägt zu einem höheren Strombedarf des Rathauses bei: Im Jahr 2026 wurde die bisherige Gasheizung durch eine Wärmepumpe ersetzt. Der selbst erzeugte Solarstrom kann damit künftig auch dazu beitragen, einen Teil des zusätzlichen Strombedarfs für die Wärmeversorgung abzudecken.

Mit der Photovoltaikanlage leistet die Gemeinde Oststeinbek einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz. Bis zu 11 Tonnen CO₂ können jährlich eingespart werden.

Die Maßnahme ist Teil der Klimaschutzstrategie der Gemeinde. Die Gemeinde Oststeinbek strebt perspektivisch Klimaneutralität an. Eine wichtige Maßnahme des integrierten Klimaschutzkonzeptes ist deshalb die Nutzung geeigneter Dachflächen der gemeindlichen Gebäude für die Erzeugung von Solarstrom. Die Photovoltaikanlage auf dem Rathaus ist ein weiterer Schritt auf diesem Weg.

Die Beschaffung und Installation der PV-Anlage wurde gefördert aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).