Aktive Starkregenvorsorge
Überflutungen in Folge von Starkregenereignissen gehören zu den Klimafolgen, die überall auftreten können.
Auch die Gemeinde Oststeinbek war in den letzten Jahren teils von schweren Starkregenereignissen betroffen. Um Handlungsansätze im Umgang mit Starkregen zu entwickeln, initiierte die Gemeinde zusammen mit dem Beratungsbüro OCF Consulting aus Hamburg das Projekt „AKTIV“ zur Starkregenvorsorge.
Im Zuge dieses Projektes organisierte die Gemeinde zahlreiche Themenveranstaltungen für die Bürgerinnen und Bürger, bei denen diese zu ihren Möglichkeiten zur Eigenvorsorge informiert wurden. Erfahren Sie hier, wie Sie selbst Maßnahmen auf Ihren Grundstücken und Ihren Gebäuden umsetzen können, um Schäden im Starkregenfall zu minimieren. Folgende Informationen sind auch der Broschüre „aktive Starkregenvorsorge“ (verlinken) zu entnehmen.
Vorsorge am Gebäude - Ihre Möglichkeiten am Haus
- Regelmäßige Reinigung der Dachrinne – Schutz vor Verstopfungen
- Einbau von wasserdichten Fenstern und Türen sowie erhöhten Lichtschächten – verhindert das Eindringen von Wasser
- Anbringen von Aufkantungen oder Stufen an Eingängen – verhindert das Eindringen von Oberflächenwasser in tieferliegende Bereiche
- Einbau von Rückstausicherungen – schützt den Keller vor Überflutungen bei zurückdrückendem Wasser aus der Kanalisation. Empfehlung: lassen sie sich von einem Fachunternehmen beraten
- Installation eines Flutschotts – verhindert das Eindringen von Wasser in tieferliegende Bereiche
Und wenn dann doch Wasser ins Haus gelangt, hilft:
- die Anschaffung einer Pumpe - zur Entfernung von eindringendem Wasser
- eine zuvor abgeschlossene Elementarschadensversicherung
Vorsorge auf den Außenflächen
Durch versiegelte Flächen auf Grundstücken ist der Boden luft- und wasserdicht abgedeckt. Natürliche Bodenfunktionen und Versickerungsmöglichkeiten sind nicht mehr gegeben, sodass das Niederschlagswasser auf der Bodenoberfläche verbleibt. Infolgedessen kann es zu Überflutungen kommen.