Schäden in den gemeindeeigenen Liegenschaften durch das Unwetter vom 10.05.2018

Ein starkes Unwetter am späten Nachmittag des 10.05.2018 hat in unserer Gemeinde starke Schäden angerichtet. Dieses an sich seltene Ereignis hat die Gemeinde leider wiederholt innerhalb von zwei Jahren getroffen. Die Feuerwehren der Ortsteile Oststeinbek und Havighorst waren zum Teil bis Samstag, 12.05.2018, im Dauereinsatz. Unterstützt wurden Sie von Wehren aus dem großen Umkreis und dem THW.

Die Regenmengen waren so groß, dass neben vielen privaten auch gemeindeeigene Gebäude und Liegenschaften betroffen waren.

Leider musste in diesem Zuge die Nutzung der Walter-Ruckert-Halle (Meessen 32), der Budoraum und letztendlich auch der Gymnastikraum im Sportforum (Meessen 32) gesperrt werden. Zu groß ist hier das Risiko von Unfällen bzw. gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Hier muss nach Rücksprache mit dem Versicherer und dem beauftragten Sachverständigen der Boden komplett erneuert werden. Nach Freigabe durch die Versicherung wird in der Kalenderwoche 23 mit der Demontage der Böden begonnen. Die Dauer des Nutzungsausfalls kann im Moment noch nicht genau definiert werden. Dies ist insbesondere von der Verfügbarkeit der einzusetzenden Materialien und der Zeitplanung und Auslastung der ausführenden Firma abhängig. Soweit möglich werden Ersatzmöglichkeiten zur Durchführung der Übungsstunden und Angebote in den Räumlichkeiten der Sporthalle im Sportforum, der Turnhalle Gerberstraße, im Mehrzweckraum Kita Havighorst und in der ehemaligen Bücherei Dorfstraße 51 Havighorst zur Verfügung gestellte. Es kann dennoch zu Ausfällen einzelner Angebote kommen.

Im Musischen Forum (Möllner Landstraße 81) hat das gesamte Erdgeschoss unter Wasser gestanden. Hier ist eine umfangreiche Trocknung mit nachfolgender Sanierung erforderlich. Die Räume sind daher nur stark eingeschränkt nutzbar. Das Jugendzentrum (Meessen 32) war ebenso komplett betroffen und muss nach der umfangreichen Trocknung wieder hergerichtet werden. Somit ist auch hier mit Einschränkungen des Betriebes zu rechnen. Dies gilt ebenso für den Bereich der Jugendfeuerwehr im Kellergeschoss des Feuerwehrgebäudes in der Stormarnstraße. Auch hier gilt – erst muss die Feuchtigkeit aus den Materialien gebracht werden und dann kann der Wiederaufbau abgestimmt werden.